TRAINING (2.5.1)

Landschaften sind so vielfältig wie die Menschen, die sie prägen. Das Webportal bildet diese Vielfalt ab. Es stellt zur Diskussion, was Landschaftskultur sein soll und wie diese einen qualitätsvollen und nachhaltigen Umgang mit Landschaft fördern kann.

Image: M. Bolliger

Platzregen

Martha, Bern

Pflanzen (Symbolbild)
Pflanzen (Symbolbild)
Pflanzen (Symbolbild)Image: northlightimages, istockphoto.com
Image: northlightimages, istockphoto.com

1. In welcher Landschaft leben Sie?

Stadt, aber im Grünen (Wald, Wiese, Fluss in der Nähe).

2. In welcher möchten Sie gerne leben?

In der Natur, aber trotzdem zentrumsnah (mit Einkaufsmöglichkeit, Kulturangebot usw.).

3. Wenn ich eine Landschaft wäre, wäre ich...?

Ein Wald: langsamer Wachstum, dafür aber langlebig und mit erstaunlicher Regenerationsfähigkeit, reich besiedelt (Fauna/Flora), wenig Schadstoffen durch Menschen.

4. Wo möchten Sie, dass Ihre Asche verstreut wird?

Eventuell im Wald; ich habe mich aber noch nicht definitiv entschieden.

5. Wo möchten Sie nicht einmal begraben sein?

Egal, bekomme ich ja ohnehin nicht mehr mit...

6. Was machen Sie in der Landschaft?

Wandern, Fotografieren, frische Luft, Wärme, Sonne, Wasser geniessen, Bräteln, Langlaufen, Velofahren, mit Freunden zusammensitzen, Gartenarbeiten.

7. Was macht die Landschaft mit Ihnen?

Gut für den Körper (Augen, Lungen, Bewegungsapparat) und Geist (entstressend, mildert/relativiert Alltagsprobleme); anregend (Pflanzen, Blumen, Bäume, Tiere beobachten, erforschen, staunen).

8. Mit wem teilen Sie Landschaftserlebnisse?

Mit Leuten mit entweder denselben Aussenaktivitäten oder denselben Naturinteressen.

9. Wie verändert sich die Landschaft?

Positiv: der Wald wird weniger leer geräumt als früher.
Negativ: Einsatz von grossen, schweren Fahrzeugen im Wald.
Abgesehen vom Landverlust nehme ich wenig Veränderung wahr. Die Landschaft ist ja erstaunlich regenerationsfähig, selbst in einer Betonbrache holt sie sich mit der Zeit Land zurück.

10. Was soll bleiben?

Die Natur. Ich bin überzeugt, dass sie die Menschen überleben und sich wieder vollständig (von uns) erholen wird.

11. Was soll sich ändern?

Die Menschen mit ihrer gedankenlosen Haltung der Natur gegenüber (Umweltverschmutzung, Ausnützung von Natur und Tier usw.).

12. Wie bewegen Sie sich am liebsten in der Landschaft?

Zu Fuss oder per Velo.

13. Was ist Ihr Lieblingswetter?

Schönes, warmes Wetter geniesse ich am meisten oder Sommergewitter, wenn ich vom "Schärme" aus zuschauen kann. Fürs Auge (und das Fotografieren) sind jedoch wechselhaftes Wetter, Nebel, Gewitter usw. reizvoller.

14. Auf wieviel Höhenmetern fühlen sie sich am wohlsten?

Keine Präferenzen.

15. Welche «natürlichen» Dinge schätzen Sie besonders?

Holz (z.B. alte Baumstämme, Wurzeln, Äste, Schwemmholz, Holundersträuche), Steine und Blumen.

16. Welche «künstlichen» Dinge schätzen Sie besonders?

Ich ziehe natürliche Dinge den künstlichen vor. Wenn man unter "künstlichen" Dingen allerdings menschgemachte Erzeugnisse versteht: Ich schätze es sehr, aus Fundsachen in der Natur etwas Neues herzustellen (etwas fürs Auge (z.B. Nielekugel, Gesicht aus Wurzeln usw.) oder auch als praktischer Helfer im Alltag (z.B. grosser Ast als Gartenschlauch-Halter)).

17. Was ist Ihr Lieblingsgeräusch in der Landschaft?

Ein sich entladender Platzregen (wenn man im Trockenen sitzt!); Geräusche von gewissen Tieren (z.B. ungewohntes Vogellied, Geburtshelferkröte, Schnurren einer Katze usw.); Wind- und Wellenrauschen (aber nicht zu laut).

18. Was ist Ihr Lieblingsgeruch in der Landschaft?

Heu.

19. Wo möchten Sie gerne barfuss gehen?

Kurzgeschnittene Wiese/Heu, Sandstrand; für einen gröberen Untergrund sind meine Fusssohlen leider nicht trainiert...

20. Welche Landschaftsfragen fehlen in diesem Fragebogen?

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Dieses Interview wurde im Rahmen der Portalseite Landschaftskultur mithilfe eines Online-Fragebogens durchgeführt. Mehr erfahren

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